
Ob Teams-Meeting, Zoom-Call oder konzentriertes Arbeiten: Ein gutes Headset macht im Homeoffice einen riesigen Unterschied. Du hörst besser, wirst besser verstanden – und kannst dich auf das Wesentliche konzentrieren, statt gegen Hintergrundgeräusche anzukämpfen.
Aber welches Headset passt zu dir? Kabelgebunden oder kabellos? On-Ear oder Over-Ear? Teams-zertifiziert oder reicht ein einfaches Modell? Wir haben fünf beliebte Headsets für das Homeoffice verglichen – vom Premium-Modell bis zum günstigen Einstieg.
Das Wichtigste in Kürze
- Premium-Testsieger: Das Yealink WH68 kombiniert DECT und Bluetooth, bietet 150 Meter Reichweite und 32 Stunden Akkulaufzeit – perfekt für alle, die sich im Homeoffice frei bewegen wollen.
- Preis-Leistungs-Sieger: Das Plantronics Blackwire 3320 liefert solide Qualität zum fairen Preis, ist Teams-zertifiziert und dank Kabel immer einsatzbereit.
- Kabelgebunden vs. kabellos: Kabelgebundene Headsets sind günstiger und brauchen keinen Akku – kabellose bieten mehr Bewegungsfreiheit.
- Mikrofon-Qualität entscheidet: Für Videocalls ist ein Noise-Cancelling-Mikrofon wichtiger als Klangqualität bei Musik.
- Zertifizierung beachten: Teams- oder Zoom-zertifizierte Headsets garantieren reibungslose Kompatibilität.
Die 5 besten Headsets für Homeoffice im Vergleich
1. Yealink WH68 Hybrid – Premium-Testsieger
Das Yealink WH68 ist ein echtes Profi-Headset, das keine Wünsche offenlässt. Die Kombination aus DECT und Bluetooth bedeutet: Du kannst das Headset sowohl mit dem PC (via DECT-Dongle) als auch mit dem Smartphone (via Bluetooth) gleichzeitig nutzen. Kommt ein Anruf auf dem Handy, während du am Rechner arbeitest? Kein Problem – einfach annehmen.
Die vier Mikrofone mit aktiver Geräuschunterdrückung sorgen dafür, dass deine Gesprächspartner nur dich hören – nicht den Staubsauger im Hintergrund oder die spielenden Kinder. Mit 150 Metern DECT-Reichweite kannst du während eines Calls problemlos in die Küche gehen, ohne dass die Verbindung abbricht.
32 Stunden Akkulaufzeit bedeuten: Einmal pro Woche laden reicht völlig. Das Headset ist für Teams und Zoom zertifiziert, was reibungslose Kompatibilität garantiert.
Vorteile und Nachteile
Vorteile:
- DECT + Bluetooth für maximale Flexibilität
- 150 m Reichweite – Bewegungsfreiheit im ganzen Haus
- 32 Stunden Akkulaufzeit
- 4 Mikrofone mit exzellenter Geräuschunterdrückung
- Teams und Zoom zertifiziert
- Over-Ear-Bauform für hohen Tragekomfort
Nachteile:
- Höherer Preis
- DECT-Dongle benötigt USB-Port
Fazit: Das Yealink WH68 ist die beste Wahl für alle, die täglich mehrere Stunden in Videocalls verbringen und maximale Bewegungsfreiheit wollen. Die Investition lohnt sich, wenn du ein Headset suchst, das einfach funktioniert. Zum Fazit springen
2. Jabra Evolve 30 II – Goldene Mitte
Das Jabra Evolve 30 II trifft den Sweet Spot zwischen Preis und Leistung. Es ist kabelgebunden (USB-C/A), was bedeutet: Kein Akku-Stress, immer einsatzbereit, stabile Verbindung. Für alle, die ihr Headset ohnehin nur am Schreibtisch nutzen, ist das ideal.
Jabra ist einer der etabliertesten Namen im Business-Headset-Bereich, und das merkt man. Die Verarbeitung ist solide, das Noise-Cancelling-Mikrofon filtert Hintergrundgeräusche zuverlässig, und die Teams-Zertifizierung sorgt für reibungslose Integration in Microsoft-Umgebungen.
Die On-Ear-Bauform ist leicht und angenehm für mehrstündiges Tragen. Die Inline-Steuerung am Kabel ermöglicht schnelles Stummschalten und Lautstärkeregelung, ohne zum Computer greifen zu müssen.
Vorteile und Nachteile
Vorteile:
- USB-C und USB-A kompatibel
- Microsoft Teams zertifiziert
- Noise-Cancelling-Mikrofon
- LED-Anzeige für Busy-Light
- Etablierte Marke mit gutem Support
- Kein Aufladen nötig
Nachteile:
- Kabelgebunden – weniger Bewegungsfreiheit
- Kein Bluetooth für Smartphone-Nutzung
Fazit: Das Jabra Evolve 30 II ist die richtige Wahl für alle, die ein zuverlässiges Business-Headset zum vernünftigen Preis suchen und auf Kabel nicht verzichten wollen. Zum Fazit springen
3. Plantronics Blackwire 3320 – Preis-Leistungs-Sieger
Das Plantronics Blackwire 3320 (heute unter der Marke Poly bekannt) ist ein echter Klassiker im Business-Umfeld. Viele Unternehmen statten ihre Mitarbeiter mit genau diesem Headset aus – und das aus gutem Grund: Es funktioniert einfach.
Die USB-A-Verbindung ist Plug-and-Play – einstecken und lostelefonieren. Das Stereo-Design mit zwei Ohrmuscheln hilft dabei, Umgebungsgeräusche auszublenden. Der flexible Mikrofonarm lässt sich optimal positionieren, und das Noise-Cancelling sorgt für klare Sprachübertragung.
Mit der Teams-Zertifizierung ist das Blackwire 3320 bestens für Microsoft-Umgebungen gerüstet. Die Inline-Steuerung am Kabel bietet Lautstärkeregler und Mute-Taste – alles, was du für den Alltag brauchst.
Vorteile und Nachteile
Vorteile:
- Hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis
- Teams-zertifiziert
- Robuste Verarbeitung
- Flexibler Mikrofonarm
- Plug-and-Play via USB-A
- Bewährte Business-Qualität
Nachteile:
- Nur USB-A (kein USB-C)
- Kabelgebunden
- On-Ear-Design bei längeren Sessions weniger bequem als Over-Ear
Fazit: Das Plantronics Blackwire 3320 ist unser Preis-Leistungs-Sieger. Wer ein solides, Teams-zertifiziertes Headset ohne Schnickschnack sucht, ist hier goldrichtig. Zum Fazit springen
4. TECKNET Bluetooth Headset – Wireless-Budget-Tipp
Du willst ein kabelloses Headset, ohne ein Vermögen auszugeben? Das TECKNET Bluetooth Headset ist die Antwort. Für einen Bruchteil des Preises von Premium-Modellen bekommst du hier ein funktionales Wireless-Headset mit Noise-Cancelling-Mikrofon.
Die Verbindung erfolgt wahlweise über Bluetooth oder den mitgelieferten USB-Dongle. Das ist praktisch, wenn dein Computer kein Bluetooth hat oder du eine stabilere Verbindung bevorzugst. Mit rund 45 Stunden Akkulaufzeit musst du dir um häufiges Laden keine Gedanken machen.
Die Over-Ear-Bauform umschliesst die Ohren vollständig und bietet guten Tragekomfort. Klar, die Verarbeitung ist nicht auf dem Niveau eines Jabra oder Yealink – aber für gelegentliche Calls und den Einstieg ins kabellose Arbeiten ist das TECKNET eine gute Wahl.
Vorteile und Nachteile
Vorteile:
- Günstiger Einstieg in die kabellose Welt
- Bluetooth + USB-Dongle für flexible Verbindung
- Lange Akkulaufzeit (~45 Stunden)
- Over-Ear für guten Tragekomfort
- Noise-Cancelling-Mikrofon
Nachteile:
- Keine Teams/Zoom-Zertifizierung
- Weniger robuste Verarbeitung
- Begrenzte Reichweite (10 m)
- Mikrofon-Qualität nicht auf Business-Niveau
Fazit: Das TECKNET ist ideal für alle, die kabellos arbeiten wollen, ohne viel zu investieren. Für tägliche Videocalls ist die Qualität ausreichend – für den professionellen Einsatz würden wir jedoch zu einem zertifizierten Modell greifen. Zum Fazit springen
5. Logitech H390 – Einsteiger-Empfehlung
Das Logitech H390 ist seit Jahren ein Bestseller – und das aus gutem Grund. Für einen sehr günstigen Preis bekommst du ein zuverlässiges USB-Headset, das einfach funktioniert. Einstecken, loslegen, fertig.
Das Noise-Cancelling-Mikrofon filtert Hintergrundgeräusche ordentlich, die Inline-Steuerung am Kabel bietet Lautstärkeregler und Mute-Taste. Die gepolsterten Ohrmuscheln und der verstellbare Kopfbügel sorgen für angemessenen Tragekomfort.
Das H390 ist keine Offenbarung in Sachen Klang oder Verarbeitung – aber es erfüllt seinen Zweck zuverlässig. Für den gelegentlichen Videocall oder als Backup-Headset ist es unschlagbar.
Vorteile und Nachteile
Vorteile:
- Sehr günstiger Preis
- Plug-and-Play via USB-A
- Noise-Cancelling-Mikrofon
- Bewährte Logitech-Qualität
- Inline-Steuerung mit Lautstärke und Mute
- Langes Kabel (2,33 m)
Nachteile:
- Keine Teams/Zoom-Zertifizierung
- Einfache Verarbeitung
- On-Ear-Design weniger bequem bei langen Sessions
- Kabelgebunden
Fazit: Das Logitech H390 ist die perfekte Wahl für Einsteiger oder als günstiges Backup-Headset. Wer nur gelegentlich Videocalls hat, ist hier bestens bedient. Zum Fazit springen
Kaufberatung: So findest du das richtige Headset
Kabelgebunden oder kabellos?
Die wichtigste Entscheidung zuerst: Willst du ein Kabel oder nicht?
Kabelgebundene Headsets (Jabra Evolve 30 II, Plantronics Blackwire 3320, Logitech H390) sind günstiger, brauchen keinen Akku und bieten eine absolut stabile Verbindung. Der Nachteil: Du bist an den Schreibtisch gefesselt.
Kabellose Headsets (Yealink WH68, TECKNET) geben dir Bewegungsfreiheit – du kannst während eines Calls aufstehen, zur Kaffeemaschine gehen oder im Raum herumlaufen. Dafür musst du an das Aufladen denken und zahlst in der Regel mehr.
DECT vs. Bluetooth: Was ist besser?
DECT ist ein spezieller Funkstandard für schnurlose Telefone und Headsets. Der grosse Vorteil: DECT bietet eine deutlich höhere Reichweite (bis zu 150 Meter) und eine stabilere, interferenzfreie Verbindung. Allerdings brauchst du dafür einen speziellen USB-Dongle.
Bluetooth ist universeller – du kannst das Headset auch mit dem Smartphone oder Tablet verbinden. Die Reichweite ist jedoch auf etwa 10 Meter begrenzt, und in Umgebungen mit vielen Bluetooth-Geräten kann es zu Interferenzen kommen.
Das Yealink WH68 bietet beides: DECT für den PC, Bluetooth für das Smartphone – das Beste aus beiden Welten.
On-Ear vs. Over-Ear
On-Ear-Headsets (Jabra Evolve 30 II, Plantronics Blackwire 3320, Logitech H390) liegen auf den Ohren auf. Sie sind meist leichter und kompakter, können aber bei längerem Tragen Druckstellen verursachen.
Over-Ear-Headsets (Yealink WH68, TECKNET) umschliessen die Ohren vollständig. Das ist bequemer bei langen Sessions und bietet eine bessere passive Geräuschisolierung. Dafür sind sie grösser und schwerer.
Warum ist die Mikrofon-Qualität so wichtig?
Im Homeoffice geht es weniger darum, wie gut du hörst – sondern darum, wie gut dich die anderen hören. Ein schlechtes Mikrofon mit Rauschen, Echos oder dumpfem Klang macht jeden Videocall anstrengend.
Achte auf ein Noise-Cancelling-Mikrofon: Es filtert Hintergrundgeräusche wie Tastaturklicken, Verkehrslärm oder Gespräche im Nebenzimmer. Bei Business-Headsets wie dem Yealink, Jabra oder Plantronics ist das Standard – bei günstigen Modellen nicht immer.
Brauche ich eine Teams- oder Zoom-Zertifizierung?
Grundsätzlich funktionieren alle Headsets mit allen Videocall-Plattformen. Die Zertifizierung garantiert jedoch:
- Reibungslose Plug-and-Play-Kompatibilität
- Optimale Audioqualität für die jeweilige Plattform
- Funktionstasten, die direkt mit der Software kommunizieren (z.B. Teams-Button zum Annehmen von Calls)
- Busylight-Integration (LED zeigt an, wenn du im Gespräch bist)
Wenn du täglich mehrere Stunden in Teams oder Zoom verbringst, lohnt sich ein zertifiziertes Modell. Für gelegentliche Calls ist es kein Muss.
Fazit: Welches Headset passt zu dir?
Die Wahl des richtigen Headsets hängt von deinen Anforderungen und deinem Budget ab:
- Für Power-User mit vielen Calls: Das Yealink WH68 bietet mit DECT + Bluetooth, 150 m Reichweite und 32 h Akku das Rundum-sorglos-Paket für Profis.
- Für den soliden Business-Einsatz: Das Jabra Evolve 30 II liefert Jabra-Qualität und Teams-Zertifizierung zu einem fairen Preis.
- Für preisbewusste Käufer: Das Plantronics Blackwire 3320 ist unser Preis-Leistungs-Sieger – bewährt, zertifiziert, zuverlässig.
- Für kabelloses Arbeiten mit kleinem Budget: Das TECKNET bietet den Einstieg in die kabellose Welt ohne grosse Investition.
- Für Einsteiger und Gelegenheitsnutzer: Das Logitech H390 ist der günstige Klassiker, der einfach funktioniert.
Unser Tipp: Investiere lieber etwas mehr in ein gutes Mikrofon als in tollen Klang. Deine Gesprächspartner werden es dir danken!
Weitere Vergleiche und Ratgeber
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Häufige Fragen
Welches Headset ist am besten für Videocalls geeignet?
Für häufige Videocalls empfehlen wir ein Headset mit Noise-Cancelling-Mikrofon und Teams- oder Zoom-Zertifizierung. Das Yealink WH68 oder das Jabra Evolve 30 II sind hier die besten Wahlen. Achte darauf, dass das Mikrofon Hintergrundgeräusche gut herausfiltert – das ist wichtiger als Soundqualität für Musik.
Kabelgebunden oder kabellos – was ist besser fürs Homeoffice?
Das hängt von deiner Arbeitsweise ab. Kabelgebundene Headsets sind günstiger und brauchen keinen Akku. Kabellose Headsets geben dir Bewegungsfreiheit – du kannst während eines Calls aufstehen und herumlaufen. Wenn du viel am Schreibtisch sitzt, reicht ein Kabel. Wenn du dich bewegst, lohnt sich kabellos.
Was ist der Unterschied zwischen DECT und Bluetooth?
DECT bietet eine höhere Reichweite (bis 150 Meter) und stabilere, interferenzfreie Verbindung – ideal fürs Homeoffice. Bluetooth hat nur etwa 10 Meter Reichweite, ist dafür aber universeller und funktioniert auch mit Smartphones. Das Yealink WH68 bietet beides.
Brauche ich ein Teams-zertifiziertes Headset?
Nicht zwingend, aber es macht das Leben einfacher. Zertifizierte Headsets garantieren reibungslose Kompatibilität, optimale Audioqualität und Funktionstasten, die direkt mit Teams kommunizieren. Für den professionellen Einsatz lohnt sich die Zertifizierung – für gelegentliche Calls ist sie nicht nötig.
Wie lange hält der Akku bei kabellosen Headsets?
Die Akkulaufzeit variiert stark. Das Yealink WH68 hält 32 Stunden, das TECKNET sogar rund 45 Stunden. Generell gilt: Je mehr Features (wie aktives Noise-Cancelling), desto kürzer die Laufzeit. Für einen normalen Arbeitstag reichen alle Modelle problemlos.




